Rückblick auf die Saison 2017/2018

Der TSC trat erstmals seit langem mit vier Seniorenmannschaften an, ein Experiment, das aus meiner Sicht voll aufgegangen ist. Die Platzierungen der Mannschaften im Mittelfeld der jeweiligen Ligen entsprechen dem, was vor der Saison zu erwarten war, für einen Aufstieg war die Besetzung der Mannschaften zu unterschiedlich, für einen Abstieg waren die Mannschaften zu stark besetzt, so dass wir insgesamt zufrieden sein müssen. Sehr erfreulich die Tatsache, dass die Mannschaften immer vollständig antreten konnten, auch bei kurzfristigen Ausfällen Ersatzspieler sich schnell fanden und somit auch keine Ordnungsstrafen fällig wurden.

Bezirksliga

Eingesetzte Spieler: 13   Bilanzen

Die erste Mannschaft beendete die Saison auf Platz sechs, nur zwei Punkte hinter dem Relegationsplatz. Hier wäre wohl am ehesten mehr zu holen gewesen, wenn die Mannschaft jeweils in Stammbesetzung gespielt hätte. Das starke obere Paarkreuz mit Patrick und Tim, Andrew und Frank hinten mit tollen Bilanzen, Stefan im ersten Jahr bei uns sehr solide, Olli und Matthias nicht so gut (was aber auch daran lag, dass beide oft oben antreten mussten), alles in allem ist die Mannschaft in der Bezirksliga richtig aufgehoben und kann dort jedem Gegner gefährlich werden, was auch der Auswärtssieg beim Meister Merfeld beweist.

Kreisliga

Eingesetzte Spieler: 19   Bilanzen

Der achte Platz mit sicherem Abstand auf die Abstiegsplätze ist als Erfolg zu werten. Die Anzahl der eingesetzten Spieler zeigt, dass die Mannschaft häufig nicht komplett antreten konnte, was sicher nicht zur Stabilität beitrug, ebenso, dass es gerade in der Hinrunde einige Querelen im Team gab, die durch den Einsatz des Kapitäns Mark Zielinski und diverse Aussprachen beigelegt werden konnten. In der Rückrunde erwiesen sich die Zugänge aus der dritten Mannschaft, Marius Heinisch und Randolf Erb, sowohl in den Einzeln als auch im Doppel als echte Verstärkungen, Frank Nolde zeigte sich mit starker Bilanz als echte Nummer eins. Auch in der neuen Saison sollte die Mannschaft eine gute Rolle in der Kreisliga spielen.

1. Kreisklasse

Eingesetzte Spieler: 14   Bilanzen

Die dritte Mannschaft startete als Aufsteiger fulminant, gewann die ersten fünf Spiele und setzte sich gleich im oberen Tabellendrittel fest. Am Ende resultierte der fünfte Tabellenplatz, knapp hinter den Relegationsplätzen, aber ähnlich wie die erste Mannschaft ist das Team in der jetzigen Liga wohl richtig aufgehoben und wäre für die Kreisliga nicht gut genug besetzt. Die Veränderungen zur Rückrunde, in der Alex van der Weiden und Markus Hilfert nach längerer Pause wieder ins Spielgeschehen eingriffen, taten den guten Leistungen und dem guten Zusammenhalt der Mannschaft keinen Abbruch, allerdings konnten die beiden auch nicht verhindern, dass die Spiele gegen die besser platzierten Mannschaften sämtlich nicht gewonnen werden konnten.

3. Kreisklasse

Eingesetzte Spieler: 11   Bilanzen

Die vierte Mannschaft belegte den vierten Platz, schrammte ebenfalls knapp an den Relegationsplätzen vorbei. Die Platzierung in der Hinrunde war  noch besser, jedoch war die Mannschaft durch den Wechsel von Nico Korchel (Bilanz 10:0) in die Dritte geschwächt, musste in der Rückrunde öfter den Gegnern gratulieren. Hier spielte Gisbert Matuszak eine überragende Rolle (Bilanz 17:3), war auch mit Christian Wolski im Doppel meist erfolgreich. Ich denke, dass der Versuch, eine vierte Mannschaft zu etablieren, als sehr gelungen bezeichnet werden kann, der unbedingt weitergeführt werden sollte.

Die Dauerbrenner (20 und mehr Spiele):

Frank Nolde          29 Spiele in der 1. und 2. Mannschaft mit hervorragender Bilanz
Nico Korchel         24 Spiele, 2., 3., 4.
Marius Heinisch   23 Spiele, 1., 2., 3.
Volker Scherweit  22 Spiele, 1., 2.
Christian Wolski  21 Spiele, 2., 3., 4.
Randolf  Erb          20 Spiele, 1., 2., 3.
Matthias Funke, Stefan Hülder, Andrew Consten    20 Spiele, 1.

Zum Schluss noch herzlichen Dank an alle, die in den Berichten nicht namentlich genannt wurden, ob aktiv am Spielgeschehen beteiligt oder nur im Training, und damit zu dem guten (Zu-)Stand des Vereins beigetragen haben.